FREIBERGER FOHLEN - die Fohlen-Schlachtsaison in der Schweiz ist so gut wie vorbei, wir sind ausgepowert auch mit all
den Notfällen an älteren Pferden aktuell, aber es haben wieder viele Schweizer Fohlen Lebensplätze gefunden, statt ins Metzghaus zu wandern!
Einige Fohlen, junge Hengste und Stuten, wurde von KoMeT e.V. vor der Schlachtung gerettet und sind nun in Pflegestellen in NRW, Hessen und Baden Würtemberg untergebracht,
1 bis 3-jährige Jungpferde. Sie suchen nun nach guten Endplätzen - bei Interesse und Wunsch nach Detailinfos gern bei Conny melden.
Hier die Information zum Schicksal der Freiberger Fohlen, die einfach so zu "Schlachtfohlen" werden,
weil ein Züchter einfach züchtet und nie vor hat, das Fohlen aufzuziehen, falls es nicht verkauft wird - kein Platz, keine Zeit, kein...genau!

Die Freiberger Fohlen teilen ihr Schicksal mit den Haflingern, Norikern und Kaltblütern - ebenso wie in der Haflinger- und Kaltblüterzucht treten jedes Jahr tausende dieser
wundervollen Freiberger Fohlen, im Alter von knapp 6 bis 8 Monaten, direkt von der Mutterstute weggerissen ihren Weg ins Schlachthaus an. Hintergrund ist, dass auch hier viele
Züchter ihre Stuten jedes Jahr belegen - wenn auch die Nachfrage aus dem Reitsportbereich nicht ausreicht, so gibt es doch einen sicheren Abnehmer für gutes und sicheres Geld -
den Metzger!
In den letzten Jahren hat unser Schweizer Tierschutzpartner Freiberger Emmental mit der Unterstützung von KoMeT und einigen Helferlein je Wintersaison fast 200 Fohlen nach Deutschland vermittelt und ihnen so das Leben retten können, ihre heutigen "Adoptiveltern" können heute kaum noch glauben, dass ihre Fohlen hätten sterben sollen...
Wir haben in den letzten Jahren dazu beitragen können, die einzigartige Rasse der Freiberger in Deutschland wesentlich bekannter zu machen, insbesondere Freizeit- und Westernreiter
haben sich in die Rasse und ihren besonderen coolen Charakter verliebt:
Weitere Informationen zur Freiberger Rasse finden Sie auch unter:
http://www.freiberger-pferde.de/
http://www.freiberger-ruehmann.de/ (ein Reitstall in Hamburg, der nur mit Freibergern arbeitet!)
http://www.freiberger.ch
Hier gibt es noch viele weitere Infos zu dieser außergewöhnlichen Rasse, die sich durch einen sehr gutmütigen unerschrockenen Charakter, hohe Lernwilligkeit und robuste Gesundheit
und Ausdauer auszeichnet, das Endstockmaß liegt ca. bei 150 - 165 cm. Allerdings möchten wir von vornherein klarstellen, dass die Freiberger, auch schon als Fohlen, nicht
"billig" sind:
Die reinen Kaufkosten (Schlachtpreis) eines ca. 6 Monate alten Fohlens liegen bei ca. 1300 Schweizer Franken - je nach Alter und Gewicht - leider ein realistischer Schlachtpreis in der Schweiz durch entsprechende Nachfrage nach Fohlenfleisch. Für Fohlenkäufer kommen die Kosten für Papiere etc. und die Transportkosten hinzu (280 Euro ca. bis Köln mit einem
tierschutzgerechten Sammeltransport mit 6 Fohlen, die Fohlen laufen in einer grossen Box frei während der Fahrt, sind nicht angebunden). Nach dem aktuellen schlechten Euro-Umrechnungskurs
sind 1300 Schweizer Franken Kaufpreis knapp 1060 Euro, im Vergleich zu den Werten von z. B. 4-jährigen Freibergern, die (selten) angeboten werden, ist die Fohlenauslöse wiederum im Vergleich nur gering.
Im Herbst/Winter werden günstige Transportgelegenheiten von Pferdespeditionen angeboten, so dass gleich mehrere Fohlen zusammen per LKW fahren können, so wird es für den
einzelnen Käufer wesentlich günstiger; natürlich können die Käufer die Fohlen auch selbst abholen. Die Schlachtfohlen werden immer zum Ende der Weidesaison ab September
jedes Jahr "verwertet" oder, wenn sie das Glück haben und ein neues Zuhause finden, entsprechend ab September/Oktober verkauft - die Fohlenschauen finden im Herbst statt und die
nicht verkauften Fohlen (die zum Beispiel nicht der aktuell gewünschten Fellfarbe, die gerade "Mode" ist, entsprechen und die, die einfach "übrig" sind) stehen dann zur Schlachtung an.
Die Fohlen kommen jeweils zwischen Januar und März zur Welt und sind somit zum Zeitpunkt des Verkaufs bzw. der Schlachtung zwischen 7 und 9 Monaten alt, bis sie abgeholt werden,
laufen sie noch mit ihren Müttern. Sie brauchen daher nach Ankunft bei ihren "Adoptiveltern" engen Kontakt mit ihren Menschen, da sie ad hoc aus ihrem Kinderleben gerissen wurden -
sie danken es, indem sie sich sehr eng an ihre neue Familie anschließen.
Die Fohlen, um deren Rettung wir in der Schlachtsaison kämpfen, sind gerade gut ein halbes Jahr alt, die Schlachtungen im Jahr 2011 laufen -
die meisten Kleinen werden spätestens bis zu Weihnachten geschlachtet, wenige noch Anfang des neuen Jahres.
Wer in der Schlachtsaison Interesse an der Adoption eines Fohlens hat und einem der Milchmäulchen das Leben retten möchten, kann sich dann bei uns melden!
Vorab machen Sie sich bitte Gedanken, ob Sie für ein Fohlen bereit sind, ob Sie einen Platz in Jungpferdegesellschaft
anbieten können, ob Sie finanziell hinkommen, mit den Anschaffungskosten, aber vor allem auch mit den laufenden Kosten, vor allem wenn das Futter / Heu so teuer ist wie in 2011.
Wenn Sie diese Fragen mit JA beantwortet haben, melden Sie sich gern bei uns unter :
UPDATE zum ehemaligen Notfall der beiden Haflinger Pferde (tragende Stute und 1,5-j. Junghengst) die beim Metzger standen:
SAMSTAG, 8.10.11: Die beiden Pferde beim Schlachter können heute erst einmal ausgelöst und gerettet werden - es werden keine Pflegestellen mehr benötigt!
Die aktuellen Neuigkeiten am 8.10.:
Für die beiden aktuellen Schlachtkandidaten, die tragende Stute und den jungen Hengst sind Lösungen gefunden, dank einigen wenigen helfenden Händen, die
die beiden nicht im Stich lassen wollten!
Der kleine Hengst wird heute von KoMeT e.V. ausgelöst und zieht noch heute in eine Pflegestelle in Leverkusen um, die Stute wird ebenfalls von KoMeT ausgelöst,
geht dann in einen Pflegeplatz in der Nähe von Paderborn, der aber Endplatz werden soll!
Die Menschen, die die beiden unterstützt haben werden per Email von KoMeT über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden gehalten.
AMIGO - nun in einem Dauerplatz in Duisburg, Update Juli 2010 !
AMIGO, der erst 7-jährige Friesenmixwallach hatte am Freitag, dem 9.4.2010 seinen Schlachttermin - die Eigentümerin hatte ihn angemeldet, weil sie für ihre anderen Pferde Heu
kaufen musste, so ihre Aussage.. auf Nachfrage erfuhren auch wir davon... Beratung mit den KoMeT e.V.-Kollegen - noch ein Pferd in unsere Verantwortung?? Oh das wird zu viel!!
Aber einen 7-jährigen schlachten lassen ohne vernünftige Diagnose wie sich inzwischen herausstellte, nicht mal eine Chance sollte er haben??? NEIN!!! ...
KoMeT e.V. hat ihn am geplanten Schlachttag in eine Pflegestelle übernommen, dort wird nun erst einmal eine vernünftige Diagnose vom Tierarzt erfolgen, dann sehen wir weiter!
Wie sich inzwischen herausgestellt hat, ist die Borreliose nicht einmal wirklich nachgewiesen worden, daher nun Untersuchung von Grund auf.
Fotos vom Tag der Übernahme noch am alten Stall, wo er allein in einem Stall stand (siehe unten) zeigen deutlich wie gut er in letzter Zeit gepflegt worden ist - gar nicht!
Durch das Sommerekzem ist die Mähne halb weggeschubbert, Behandlung dagegen erfolgte nicht, da das Ekzem einfach bestritten wurde...

Nachfolgend die Vermittlungsanzeige, die nach den bisherigen Angaben und dem Foto der Eigentümerin erstellt wurde:
AMIGO
| Name: |
Amigo |
| Rasse: |
Friesenmix, Wallach |
| Alter: |
7 Jahre |
| Stockmaß: |
ca. 154 cm |
| Charakter: |
gut erzogen, sehr intelligent, braucht konsequenten Umgang |
| Besonderheiten: |
hier bietet die Eigentümerin auf Grund der Dringlichkeit an, Amigo auf Probe
zu übernehmen, das Eigentum würde erst einmal bei der bisher. Besitzerin belassen.
Amigo trägt eine Borreliose in sich, keine akute Infektion, aber Beeinträchtigung |
Amigo ist bei der aktuellen Eigentümerin als Schul- und Therapiepferd im Einsatz gewesen. Jetzt ist nicht nur bei dem Pferd eine Erkrankung festgestellt worden, sondern
auch die Eigentümerin ist erkrankt und muss das Pferd dringend abgeben, sie beschreibt es wie folgt:
"Amigo ist ein sehr intelligenter, anhänglicher Rappe von 1,54 m. Er hat leider Borreliose. Keine akute Infektion, die man ja gut behandeln könnte, sondern die Borrelien haben sich
bei ihm nach einer unbehandelten Infektion, die Jahre zurückliegen kann, im Hüft- oder Beckengelenk eingenistet und verursachen zeitweise Schmerzen.
Bewegung tut ihm gut und er ist auch reitbar oder noch besser wäre nach Aussage der Osteopathin, ihn zu fahren. Amigo ist allerdings noch nicht eingefahren. Er braucht gleichförmige
regelmässige Bewegung (z.B. Kutschfahrten, Ausritte oder was er besonders liebt Trailaufgaben, geführt oder geritten).
Er hat eine solide Ausbildung am Boden nach TTEAM und war auch schon mit auf externen Kursen. Er hat bei mir als Schul und Therapiepferd gearbeitet und ist reiterlich klassisch
barock ausgebildet, aber nicht sehr weit (Grundgangarten ausser Galopp sicher -im Galopp springt er noch nicht immer sauber ein, aber wenn er im Galopp ist, ist der schon recht
schön).
Aufgrund seiner Intelligenz und einer gewissen friesentypischen Dickfelligkeit ist er kein reines Anfängerpferd, obwohl er total lieb und sehr gut erzogen ist. Er braucht aber
dringend einen konsequenten Umgang. Wenn das durch eine Bezugsperson gegeben ist, können durchaus auch Anfänger gut mit ihm umgehen.
Leider bin ich selbst auch krank im Moment und muss Amigo ganz ganz dringend zeitnah abgeben, weil ich es nicht mehr schaffe, ihn ausreichend zu betreuen und weil es ihm bei
mir in der Pferdegruppe nicht gut geht. Ich habe insgesamt 4 Pferde für meine Arbeit, die gemeinsam im Offenstall leben. Amigo bräuchte dringend mehr Ruhe.
Eine Boxenhaltung mit Paddock oder stundenweise Weidegang wäre ideal.
Er hat während meines Krankenhausaufenthaltes bei Freunden von mir 2 Monate so gewohnt und sich dabei wunderbar erholt. Er war nicht mehr lahm und hat wie wild herumgetobt,
ohne dass es ihm geschadet hätte. Aber seit er bei mir Tag und Nacht in der Gruppe steht, lahmt er wieder.
Ich wäre sehr froh, wenn Sie uns weiterhelfen könnten, da ich in meinem Bekanntenkreis niemanden für ihn finden konnte." ----------------------------
Wir haben inzwischen mit einer Tierärztin Rücksprache gehalten, klar, sie bestätigt, dass das Pferd die Borreliose immer in sich tragen wird, immer wieder einmal einen
Schmerzschub haben wird und dass er, je älter er wird, verstärkt Gelenkprobleme in Form von Arthrose haben wird - wie alle älteren Pferde.
Aber mit den modernen Medikamenten kann man wirksam gegensteuern und unterstützen, die Kosten liegen bei ca. 30 Euro im Monat für Medikamente und Vorbeuger wie Muschelkalk etc.
Interessenten sollten sich hierzu mit einem Tierarzt ihres Vertrauens beraten. Die Abgabe erfolgt gegen Schutzvertrag und eine angemessene Schutzgebühr.
UPDATE JULI 2010: AMIGO ist nun seit ca. 4 Wochen in einer neuen Stelle in Duisburg bei Mareike, wo er hoffentlich dauerhaft bleiben kann.
Die Aufnahme durch eine sehr selbstlose junge Frau erfolgte nach dem Motto "alles kann, nichts muss", sie wollte einfach helfen und hat im Stall ihre Lebensgefährten Reitpferde genug,
daher ist das Reiten bei ihr nicht wichtig, die Hilfe für einen Notfall stand im Vordergrund.
Der Kontakt kam zustande über eine Freundin von Conny, Steffi hat ihr Pferd - ebenfalls aus unserer Vermittlung - bereits
seit Jahren an diesem Stall stehen und so kam die Idee zustande, dass auch Mareike auf Grund der guten Voraussetzungen ein Pferd in Not retten wollte, wir sprachen, auch von Amigo.
Steffi und Mareike fuhren nach Frankfurt in die erste Pflegestelle und es war Liebe auf den ersten Blick auf Gegenseitigkeit!
Inzwischen ist nach einigen Vorbereitungen im neuen Zuhause (Erlebnispaddock!) Amigo angekommen und - knock on wood - alles klappt prima, in der Herde, das Sommerekzem lässt sich
gut im Griff halten... Wir sind begeistert und mehr als glücklich und sagen DANKE an Mareike und auch an Steffi für die Vermittlung:
DANKE Ihr beiden, Ihr seid großartig!!
ARAGON - Diagnose Hufkrebs im Juli 2010 - Behandlung läuft !

| Name: |
Aragon |
| Rasse: |
Warmblut, Wallach |
| Alter: |
in Kürze 26 Jahre alt |
| Stockmaß: |
ca. 169 cm |
| Charakter: |
ein superlieber Kerl, der bisher immer nur gegeben hat |
| Besonderheiten: |
auf Grund seines Alters soll er einfach sein Rentnerleben geniessen können! |
| Standort: |
Pflegestelle von KoMeT e.V. in 46 Rees, Niederrhein |
Schon seit fast einem halben Jahr suchte Aragon hier über die Homepage das 2. Mal innerhalb kurzer Zeit einen Endplatz, einen Platz, an dem er endlich bleiben kann und Pferd sein darf.
Dieser sanfte Riese hatte so dermaßen viel Pech und niemand möchte ihn haben - klar, mit bald 26 Jahren hat er keine lange Lebenserwartung mehr und eine "Nutzerwartung",
die gegen Null geht.
Aragon ist ein absolut braves Pferd, so gross er ist, so sanft ist er auch. Im Frühsommer 2009 hatte er richtig Glück - nachdem er in dem Schulbetrieb, wo er lebte, einfach
fertig war und nicht mehr für sein Brot arbeiten konnte, konnte er dort nicht mehr bleiben.
Ein Rentnerplatz für so ein altes und riesiges Pferd? Es braucht Unmengen an Futter, um einigermaßen auf Figur zu bleiben, das hörten wir immer wieder…
Die Chance, einen wirklich guten und sicheren Platz für ihn zu finden, war winzig.
Aber er hatte Glück und zog den Hauptgewinn, eine ganz nette Familie nahm ihn auf, ganz selbstlos, einfach nur aus Liebe zum Pferd.
Sie haben ihm dann ein halbes Jahr lang alles Gute getan, was möglich war, um ihn die Überanstrengungen, seine Alterszipperlein, seine Arthrose, vergessen zu lassen.
Er nahm ordentlich zu, strahlte nach kurzer Zeit aus allen Löchern, richtig glücklich sah er aus. Leider wurde die Familie dann nach nur knapp 6 Monaten von einem
schweren Schicksalsschlag getroffen und musste ihre Pferde komplett ganz plötzlich abgeben, auch von Aragon mussten sie sich trennen.
Es war ein ganz schwerer Abschied, denn gerade er ist ein solches Charakterpferd, er schaut mit seinen grossen sanften Augen sozusagen wissend auf die Menschen herab
und bemüht sich, alles zu verstehen, er war so dankbar für jede Aufmerksamkeit.
Der Reiterhof, von dem Aragon vermittelt worden war, hatte ihn zwar erst einmal aufnehmen können, befindet sich aber in Auflösung, daher kann er auch hier nicht bleiben,
ein Platz wurde seitdem händeringend gesucht, aber bis heute nicht gefunden. Nun wurde Aragon erst einmal in einer Pflegestelle am Niederrhein untergebracht.
Wir wollen Aragon nicht gehen lassen, wenn jemand die Rente verdient hat, dann ist er ganz vorn dabei! Der KoMeT e.V. Schutzhof hat daher entschieden, dass die Platzsuche für
Aragon endgültig beendet sein soll, der Grosse soll sobald der Schnee die Zufahrt wieder zuläßt in eine KoMeT-Pflegestelle in den Hunsrück umziehen, dort soll der tapfere Kerl
in einer Rentnergang sein Restleben in Ruhe und mit viel Liebe leben dürfen.
Kleines Update am 14.3.10: Der Grosse hat sich in den wenigen Tagen so prima in der Pflegestelle eingelebt, dass wir uns entschlossen haben, ihn nicht noch einmal in die
ursprünglich geplante Pflegestelle zu verpflanzen - Aragon wird hier am Niederrhein in der KoMeT-Pflegestelle bleiben.
Für Aragon suchen wir nun keinen Endplatz mehr. Am Ende seines Weges suchen wir nun einfach liebevolle Menschen, die Aragons restliches Rentnerleben begleiten und mit einer
kleinen Patenschaft unterstützen mögen. Eine erste Patenschaft hat Aragon nun bereits, sie übernimmt etwa ein Drittel der normalen Unterhaltskosten; wir hoffen, dass er noch etwas
Unterstützung bekommen wird, am schönsten wäre es, wenn die Paten nahe bei Rees wohnen würden und ihn auch persönlich öfter besuchen und betüddeln möchten -
Selbstverständlich werden alle Beteiligten regelmäßig über die Entwicklung informiert und dürfen Aragon hier in D-46 Rees gern besuchen kommen!
Wenn Sie mitmachen möchten, auch persönlich oder durch eine reine Patenschaft, wir würden uns freuen, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf unter:
Update Juli 2010: Aragon hatte sich in der Pflegestelle toll entwickelt, hier Fotos aus Juni 2010, gerade frisch gewaschen.

Leider wurde jetzt im Juli eine Stelle am Huf gefunden, die verdächtig schien und der Hufschmied erkannte Hufkrebsbefall - leider steht Aragon erst seit ein paar Monaten hier und
somit trocken auch an matschigen Tagen und mit sehr enger Pflege, den letzten Winter und bis ins Frühjahr hinein hat er ständig im nassen Matsch gestanden.
Aragon wird jetzt entsprechend behandelt, ist natürlich schmerzempfindlich an der Wunde und lässt sich nicht so gern pflegen wie vorher, zumindest nicht an der Stelle, aber wir
hoffen sehr, dass die Wucherung gestoppt werden kann und dass er wieder richtig auf die Beine kommt.
Über Patenschaften würden wir uns umso mehr freuen und ebenso über Besuche in der Pflegestelle in Rees !
"ZIEGENPÄRCHEN - Update 16.7.2011: Juhuuuuh - endlich ein tolles End-Zuhause gefunden in der Eifel!"
Standort: KoMeT-Hof in 52388 Nörvenich bei Düren
Name: Rambo und Rosi
Rasse: Zwergziegen
Geschlecht: 1 Ziege, 1 kastrierter Bock
Alter: beide 1,5 Jahre jung
Auch dieses Ziegenpärchen wurde von KoMeT als Notfall aufgenommen - es stand in der Nachbarschaft und machte zu viel Lärm...
Hintergrund war ganz einfach, dass der kleine Bock noch nicht kastriert war und er sich somit mobil um seine Dame kümmerte und das auch allen mitteilte :)
Die Eigentümer wollten sie einfach schnell abgeben, so kamen sie zu KoMeT. Dort wurden sie erst einmal getrennt untergebracht und die kleine Lady konnte
endlich einmal unbehelligt in Ruhe schlafen, sie legt sich gleich hin und nutzte dies auch ausgiebig!
Inzwischen ist der kleine Mann kastriert und es ist Ruhe eingekehrt, alles ist gut verheilt und somit suchen die beiden nun nach einem guten Plätzchen.
Die Ziegen sind zutraulich, kleine Kinder sollten allerdings nicht allein zwischen ihnen herumspringen, denn die 2 Zicklein spielen gern,
stubsen die Menschen feste an - nichts für kleine Kinder.
Update 16.7.2011: Endlich haben die 2 ein schönes Endplätzchen gefunden, wir sind ganz begeistert! Über Vermittlung unseres Tierarztes haben die beiden ein Platz mit unendlich viel
Weide und netter Schaf- und Ponygesellschaft in der Eifel gefunden, wir sind sehr froh!